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Über die Uccellis

Geschichtlicher Hintergrund

Der Verein Uccelli wurde am 16. Juli 2021 von den Gründungsmitgliedern Ato Asiedu Akrofi, Chris-Aimé Andrea, Karim Moutiq, Ardit Sopi und Louis Galla ins Leben gerufen. Sein offizieller Sitz befindet sich in Zürich.

Die Ursprünge der Idee für den Verein Uccelli reichen zurück bis ins Jahr 2015. An einem Wochenendtag trafen sich die Vorstandsmitglieder Ato und Karim am Meierhofplatz in Höngg, um gemeinsam zu essen. Was als zwanglose Zusammenkunft begann, entwickelte sich schnell zu lebhaften Diskussionen über Machtverhältnisse, Gesellschaft und ihr gemeinsames Interessengebiet, Anime. Während ihres Austauschs wurde deutlich, dass beide ein starkes Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Gleichgesinnten verspürten. Eine Gruppe, in der soziale Unterstützung im Mittelpunkt stand und in der auch Platz für «unübliche» Aktivitäten war. Dieser Wunsch führte schließlich zur Idee der Strana Uccelli, was auf Deutsch als «komische / eigenartige Vögel» übersetzt wird. Vögel wurden als Symbol gewählt, da sie Freiheit und Unabhängigkeit repräsentieren.

Ato und Karim entschieden sich spontan, diese Idee in die Tat umzusetzen. Freunden, die von der Strana Uccelli hörten und interessiert waren, wurde die Mitgliedschaft angeboten. Unter den ersten Mitgliedern war neben Ato und Karim auch das heutige Vorstandsmitglied Chris-Aimé Andrea. Anfangs ähnelte die Strana Uccelli eher einer Clique als einem formalen Verein. Die Gruppe existierte, aber ohne klare Ziele und Visionen fehlte ihr eine klare Perspektive und Sinnhaftigkeit. Gemeinsame Interessen und Freizeitaktivitäten allein genügten nicht, um die Strana Uccelli als eine wirkliche Gruppe oder Vereinigung zu definieren. Über die Jahre hinweg schwankte die Mitgliederzahl stark, und es gab Zeiten, in denen die Gruppe sogar inaktiv war.

Im Jahr 2019 erhielt die Idee der Strana Uccelli jedoch einen entscheidenden Impuls. Ein Gespräch zwischen Ato und Ardit Sopi, einem ehemaligen Vorstandsmitglied, führte zu einer Überarbeitung der Strana Uccelli. Die Gruppe sollte nicht länger nur eine Clique sein, sondern eine mehr oder weniger offene Vereinigung, die von großer Inklusion und Kohäsion geprägt ist. Die primäre Zielgruppe wurden Personen aus tieferen sozioökonomischen Schichten. Dies bedeutete jedoch nicht, dass Personen mit höherem sozioökonomischem Status von einer Mitgliedschaft ausgeschlossen wurden. Zudem sollte sich das Netzwerk dabei an den strukturellen Merkmalen einer Verbindung orientieren.

Mit diesen Überlegungen trommelte Ato die verbliebenen Mitglieder der Strana Uccelli zu einem Treffen zusammen. Der Name der Gruppe wurde auf Uccelli verkürzt. Nach stundenlangen Meetings, Diskussionen und umfangreichen Recherchen in den folgenden Monaten wurde schließlich der heutige Verein Uccelli ins Leben gerufen.

Zielgruppe

Die primären Zielgruppen der Uccelli sind Menschen mit Migrationshintergrund und sozial Benachteiligte. Dies schließt Personen ein, die aufgrund verschiedener Faktoren wie einer tieferen sozialen Schicht, Alleinerziehendenstatus oder der Zugehörigkeit zu Minderheiten in der Gesellschaft benachteiligt sind. Es ist jedoch von zentraler Bedeutung zu betonen, dass der Verein Uccelli grundsätzlich für alle Interessierten offen ist. Unsere Türen stehen weit offen für jeden, der ein Interesse an unserer Vision und unseren Vorhaben hat. Unabhängig von Herkunft oder sozialer Situation sind alle willkommen, sich unserer Gemeinschaft anzuschließen und von den zahlreichen Vorteilen unseres Netzwerks zu profitieren. Uccelli strebt danach, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der Vielfalt geschätzt wird und in der Menschen unterschiedlicher Hintergründe gemeinsam wachsen und voneinander lernen können.

Der Verein Uccelli bietet eine integrative Plattform, auf der Menschen unabhängig von ihrem Hintergrund oder ihrer Herkunft zusammenkommen können. Hier sind einige Gründe, warum ein Netzwerk wie Uccelli von Vorteil sein kann:

  • Gemeinschaft und Unterstützung: Uccelli schafft eine unterstützende Gemeinschaft, in der Mitglieder auf Gleichgesinnte treffen, Erfahrungen teilen und sich gegenseitig unterstützen können.
  • Berufliche Entwicklung: Durch das Netzwerk erhalten Mitglieder Zugang zu beruflichen Entwicklungsressourcen, Bildungsinitiativen und Karrierechancen.
  • Kultureller Austausch: Uccelli fördert den kulturellen Austausch, ermöglicht die Entdeckung neuer Perspektiven und trägt zur Förderung von Verständnis und Toleranz bei.
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit: Das Netzwerk ermutigt dazu, die eigene Selbstwirksamkeit zu stärken und bietet Ressourcen für persönliches Wachstum und Empowerment.
  • Vielfältige Perspektiven: Die Mitglieder profitieren von der Vielfalt der im Netzwerk vertretenen Perspektiven, was zu kreativen Ideen, Innovation und einem breiten Wissensaustausch führen kann.

Durch die Offenheit des Vereins für alle Interessierten, unabhängig von ihrer sozialen Lage, schafft Uccelli eine inklusive Umgebung, die darauf abzielt, die Lebensqualität und Chancen für alle Mitglieder zu verbessern.

Vision

Als Verein Uccelli streben wir nicht nur danach, eine integrative Gemeinschaft in der Schweiz zu schaffen, sondern setzen uns auch das Ziel, mehrere Subgruppen innerhalb des Vereins zu etablieren. Diese Subgruppen sollen spezifische Bedürfnisse und Interessen innerhalb unserer vielfältigen Mitgliedschaft ansprechen und fördern.